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Strahltechnik-Beifus

Kugelstrahlen

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Kugelstrahlen ist ein effizientes mechanisches Verfahren zur Reinigung, Aufrauung und Vorbereitung von Oberflächen. Der Begriff leitet sich vom Einsatz kugelförmiger Strahlmittel, in der Regel aus Stahl, ab.
 

Beim Kugelstrahlen wird das Strahlmittel mit hoher Geschwindigkeit auf die zu bearbeitende Oberfläche geschleudert. Durch den kontrollierten Aufprall werden oberflächennahe, minderfeste oder haftungsmindernde Schichten abgetragen und gleichzeitig eine griffige und offenporige Oberflächenstruktur erzeugt.

Das Strahlmittel wird nach dem Auftreffen wieder aufgenommen und innerhalb der Maschine einem geschlossenen Kreislauf zugeführt. Verunreinigungen und entstehender Feinstaub werden über eine leistungsfähige Absauganlage abgeschieden. Dadurch ermöglicht das Verfahren eine saubere und nahezu staubarme Arbeitsweise.

Gestrahlter Pflaster.JPG

Vorteile vom Kugelstrahlen

Kugelstrahlen bietet gegenüber vielen konventionellen Verfahren zahlreiche Vorteile

Vorteile

  • Effiziente und gleichmäßige Oberflächenbearbeitung

  • Entfernung von Zementschlämme, minderfesten Schichten und Oberflächenverunreinigungen

  • Erzeugung einer griffigen und offenporigen Oberfläche

  • Verbesserung der Haftung nachfolgender Beschichtungen und Bodenaufbauten

  • Gute Dosierbarkeit der Abtragstiefe durch die Wahl von Maschine, Strahlmittel und Bearbeitungsintensität

  • Rückgewinnung und Wiederverwendung des Strahlmittels im geschlossenen Kreislauf

  • Absaugung des entstehenden Staubes direkt während der Bearbeitung

  • Trockenes Verfahren – kein Einsatz von Prozesswasser erforderlich

  • Keine chemischen Abbeizmittel notwendig

  • Geeignet für großflächige und industrielle Anwendungen

Gestrahlter Pflaster.JPG

Geeignete Untergründe

Kugelstrahlen kann abhängig von Untergrund, Zustand und gewünschtem Bearbeitungsziel, unter anderem eingesetzt werden auf:

  • Beton

  • Estrich

  • zementgebundenen Untergründen

  • Asphalt

  • Stahl 

  • Fliesen
     

Vor jeder Bearbeitung sollte der vorhandene Untergrund hinsichtlich Tragfähigkeit, Beschaffenheit und Verschmutzungsgrad beurteilt werden. Je nach Untergrund und gewünschtem Ergebnis kann neben dem Kugelstrahlen auch ein anderes mechanisches Verfahren wie Schleifen, Fräsen oder Hochdruckwasserstrahlen sinnvoll sein.

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KUGELSTRAHLEN

Professionelle Oberflächenbearbeitung für Beton, Estrich, Asphalt und weitere Untergründe

Kugelstrahlen ist ein effizientes mechanisches Verfahren zur Reinigung, Aufrauung und Vorbereitung von Oberflächen. Der Begriff leitet sich vom Einsatz kugelförmiger Strahlmittel, in der Regel aus Stahl, ab.

Beim Kugelstrahlen wird das Strahlmittel mit hoher Geschwindigkeit auf die zu bearbeitende Oberfläche geschleudert. Durch den kontrollierten Aufprall werden oberflächennahe, minderfeste oder haftungsmindernde Schichten abgetragen und gleichzeitig eine griffige und offenporige Oberflächenstruktur erzeugt.

Das Strahlmittel wird nach dem Auftreffen wieder aufgenommen und innerhalb der Maschine einem geschlossenen Kreislauf zugeführt. Verunreinigungen und entstehender Feinstaub werden über eine leistungsfähige Absauganlage abgeschieden. Dadurch ermöglicht das Verfahren eine saubere und nahezu staubarme Arbeitsweise.

Vorteile des Kugelstrahlens

Kugelstrahlen bietet gegenüber vielen konventionellen Verfahren zahlreiche Vorteile:

  • Effiziente und gleichmäßige Oberflächenbearbeitung

  • Entfernung von Zementschlämme, minderfesten Schichten und Oberflächenverunreinigungen

  • Erzeugung einer griffigen und offenporigen Oberfläche

  • Verbesserung der Haftung nachfolgender Beschichtungen und Bodenaufbauten

  • Gute Dosierbarkeit der Abtragstiefe durch die Wahl von Maschine, Strahlmittel und Bearbeitungsintensität

  • Rückgewinnung und Wiederverwendung des Strahlmittels im geschlossenen Kreislauf

  • Absaugung des entstehenden Staubes direkt während der Bearbeitung

  • Trockenes Verfahren – kein Einsatz von Prozesswasser erforderlich

  • Keine chemischen Abbeizmittel notwendig

  • Geeignet für großflächige und industrielle Anwendungen

Gerade bei der Vorbereitung von Betonflächen für Beschichtungen, Versiegelungen oder Reparaturmaßnahmen ist eine fachgerechte mechanische Untergrundvorbereitung entscheidend für die spätere Haftung und Dauerhaftigkeit des Beschichtungssystems. Kugelstrahlen wird hierfür unter anderem eingesetzt, um Zementschlämme und nicht tragfähige Schichten zu entfernen und eine geeignete Oberflächenstruktur herzustellen.


 

Geeignete Untergründe

Kugelstrahlen kann – abhängig von Untergrund, Zustand und gewünschtem Bearbeitungsziel – unter anderem eingesetzt werden auf:

  • Beton

  • Estrich

  • zementgebundenen Untergründen

  • Asphalt

  • Stahl und weiteren metallischen Oberflächen

  • ausgewählten mineralischen Bodenflächen

Vor jeder Bearbeitung sollte der vorhandene Untergrund hinsichtlich Tragfähigkeit, Beschaffenheit und Verschmutzungsgrad beurteilt werden. Je nach Untergrund und gewünschtem Ergebnis kann neben dem Kugelstrahlen auch ein anderes mechanisches Verfahren wie Schleifen, Fräsen oder Hochdruckwasserstrahlen sinnvoll sein.

Typische Anwendungen

Reinigung und Entfernung von Oberflächenverunreinigungen

Kugelstrahlen eignet sich zur Entfernung beziehungsweise Reduzierung von:

  • Zementschlämme und Zementhaut

  • minderfesten und losen Oberflächenschichten

  • alten Beschichtungen

  • Farb- und Lackresten

  • Epoxidharz- und weiteren Beschichtungsresten

  • Bodenmarkierungen

  • Gummiabrieb

  • allgemeinen Verschmutzungen

  • bestimmten Rost- und Korrosionsrückständen auf geeigneten Metalloberflächen

Bei Stahloberflächen kommen je nach Anforderungen definierte Strahlverfahren und Vorbereitungsgrade zum Einsatz. Für Beschichtungsarbeiten können beispielsweise die Vorbereitungsgrade nach DIN EN ISO 8501-1 bzw. den entsprechenden Regelwerken relevant sein.

 

Vorbereitung für Beschichtungen und Bodenaufbauten

Eine der wichtigsten Anwendungen des Kugelstrahlens ist die professionelle Vorbereitung des Untergrundes vor nachfolgenden Beschichtungen und Bodenaufbauten.

Durch das Entfernen haftungsmindernder Schichten und das Öffnen der Oberfläche wird eine geeignete Grundlage für beispielsweise:

  • Epoxidharzbeschichtungen

  • Polyurethanbeschichtungen

  • Industrieböden

  • Versiegelungen

  • Grundierungen

  • Reparaturmörtel

  • Spachtelmassen

  • Fliesen und weitere Bodenbeläge

geschaffen.

Nach der mechanischen Bearbeitung muss die Fläche entsprechend dem geplanten Beschichtungssystem gründlich von Staub und losen Bestandteilen gereinigt werden.


 

Oberflächenvorbereitung für eine dauerhafte Beschichtung

Die Qualität der Untergrundvorbereitung hat einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Haftung und Lebensdauer einer Beschichtung.

Vor der Bearbeitung sollten daher unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Zustand und Tragfähigkeit des Untergrundes

  • Art und Stärke vorhandener Beschichtungen oder Verunreinigungen

  • gewünschte Oberflächenstruktur und Rautiefe

  • Anforderungen des nachfolgenden Beschichtungssystems

  • vorhandene Risse, Lunker oder Fehlstellen

  • Feuchtigkeit und klimatische Bedingungen

Je nach anschließendem Beschichtungssystem können konkrete Anforderungen an Druckfestigkeit, Haftzugfestigkeit, Restfeuchte und Oberflächenrauheit bestehen. Diese Anforderungen sind vor Beginn der Arbeiten mit dem vorgesehenen Beschichtungsaufbau abzugleichen.


 

Umweltbewusst und effizient

Kugelstrahlen ist ein trockenes, mechanisches Verfahren. Im Gegensatz zu wasserintensiven Verfahren wird für die eigentliche Bearbeitung kein Prozesswasser benötigt. Ebenso sind keine chemischen Abbeizmittel erforderlich.

Das Strahlmittel wird innerhalb der Maschine weitgehend zurückgewonnen und wiederverwendet. Abgetragene Materialien und Staub werden über die Absaugtechnik aus dem Arbeitskreislauf entfernt.

Dadurch eignet sich das Kugelstrahlen besonders für Bereiche, in denen eine effiziente, kontrollierte und möglichst saubere Oberflächenbearbeitung gefragt ist.

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